1
Turm (mittige Kuppel)
Die dekorative Kuppel genau in der Mitte des Rotorkopfes. Sie hält die Spindel an ihrem Platz und wird meist aus poliertem Messing oder verchromtem Stahl gefertigt — der Optik wegen und um dem Zentrum des Rotors etwas Gewicht zu geben.
2
Spindel
Die senkrechte Welle, um die sich der Rotorkopf dreht. Auf Präzisions-Kugellagern gelagert, dreht der Rotor mit einem einzigen Anstoß des Croupiers 60 bis 90 Sekunden, fast ohne Reibungsverlust.
3
Rotorkopf (Rotor)
Die frei drehende Scheibe, die die nummerierten Fächer trägt. Sie sitzt auf der Spindel und wird in eine Richtung angestoßen; der Croupier schickt die Kugel in der Gegenrichtung über die Bahn.
4
Fächerring
Der ringförmige Kranz auf dem Rotorkopf, der die nummerierten Fächer aufnimmt. Europäische Räder haben 37 Fächer (0–36); amerikanische ergänzen ein zweites Fach, die 00, auf insgesamt 38. Die Zahlenfolge ist nicht fortlaufend, um das Risiko zu verteilen.
5
Fächer (Compartiments)
Die einzelnen nummerierten Fächer, in den Ring gearbeitet. Jedes ist etwas größer als die Kugel, damit diese sauber zur Ruhe kommt. Die Hälfte der Nicht-Null-Fächer ist rot, die andere schwarz; die Null (und die Doppelnull) sind grün.
6
Fachböden
Der gepolsterte Boden im Inneren jedes Faches. Aus weichem Kunststoff, um die Energie der Kugel aufzunehmen und ein Herausspringen nach dem Einliegen zu verhindern. Casinos tauschen abgenutzte Böden regelmäßig aus, damit die Ergebnisse gleichmäßig bleiben.
7
Separatoren
Die dünnen Metallwände zwischen benachbarten Fächern. Sie lenken die Kugel in ein Fach, wenn diese an Tempo verliert. Moderne „flache" Separatoren sind bewusst niedriger als ältere und machen das Rad weniger berechenbar.
8
Kugelbahn
Der äußere Holzring, in dem die Kugel kreist, nachdem der Croupier sie angeworfen hat. Poliert und leicht nach innen geneigt — den Rest erledigt die Schwerkraft, wenn die Kugel Energie verliert und nach innen abdriftet.
9
Kugel
Eine kleine Kugel, meist 18 bis 21 mm im Durchmesser, traditionell aus Elfenbein, heute aus Acetal oder Teflon. Leicht genug, um an Separatoren und Ablenkern auffällig zu springen, bevor sie liegen bleibt.
10
Ablenker
Acht hervorstehende, rautenförmige Stifte (mitunter „Canoes" genannt) auf der inneren Schräge, zwischen Kugelbahn und Fächerring. Sie streuen die Flugbahn der Kugel und fügen dem Landeplatz eine weitere Zufallsschicht hinzu.
11
Schürze (innere Schräge)
Der geneigte Holzbereich, der die Kugelbahn mit dem Fächerring verbindet. Verliert die Kugel genug Tempo, um die Bahn zu verlassen, gleitet sie über die Schürze und prallt unterwegs mitunter an einem Ablenker ab.
12
Außenschüssel
Der Holzkorpus, der das gesamte Rad aufnimmt — bei Premium-Tischen meist aus Mahagoni, Nussbaum oder Palisander. Er verleiht strukturelle Steifigkeit und dämpft Vibrationen während des Spiels.
13
Zahlenring
Der bemalte Ring über dem Fächerring, der die sichtbaren Zahlen zeigt. Die europäische Folge, im Uhrzeigersinn ab der 0: 32, 15, 19, 4, 21, 2, 25, 17, 34, 6, 27, 13, 36, 11, 30, 8, 23, 10, 5, 24, 16, 33, 1, 20, 14, 31, 9, 22, 18, 29, 7, 28, 12, 35, 3, 26.
14
Sockel / Standfuß
Der Standfuß, auf dem das Rad ruht. Schwer und am Tisch verschraubt, um jede Vibration während des Spiels zu verhindern — eine minimale Neigung würde die Kugel über Tausende Runden verzerren.
Tipp — klicken Sie auf einen beliebigen nummerierten Punkt am Rad, um zu erfahren, was er macht. Mit ← / → wechseln Sie zwischen ihnen.